1. Nutzer des Internets
2. Phänomene und Modelle

Die Anfänge

Im Jahr 1989 schlug Sir TIM BERNERS-LEE am CERN ein Projekt vor, um den Informationsaustausch mit seinen Forscherkollegen im Ausland zu fördern. Damals ahnte niemand, dass seine Idee des Hypertextes die Welt radikal verändern würde. [1]

Etwa vier Jahre später, am 30. April 1993, wurde das „Internet“ für die Allgemeinheit freigeschaltet. Während davor gerade einmal 26 Web-Server  (1992) miteinander verbunden waren, stieg die Zahl rasant an: Im Oktober 1993 waren 200 Server miteinander verbunden, im Juli 2003 etwa 42 Millionen Server und heute bilden mehr als 100 Millionen Server gemeinsam das, was wir als World Wide Web bezeichnen. [Bauer-2008, S. 5]

Doch die beeindruckende Anzahl von Rechnern allein rüttelt noch nicht an der Weltordnung. Dies schafft erst die rasant steigende Anzahl von Nutzern, die ihre Informations- und Kommunikationsanliegen von ihren gewohnten Medien in die neue Netzwelt verlagern.
Radikal wird die Veränderung durch die aktive Einbeziehung jedes Einzelnen, dem es nicht nur erlaubt ist zu konsumieren – wie etwa bei Fernsehen, Radio und Zeitung: Jeder, der einen Zugang zum World Wide Web hat, kann aktiv teilhaben, Dialoge führen und Publizieren – ganz nach Lust und Laune und frei von technischer oder publizistischer Kompetenz.

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1)  Tatsächlich wird die Uridee zum Internet VANNEVAR BUSH zugeschrieben, der 1945 die Idee des Memex (Memory Extender) als einen Apparat für assoziatives Denken beschreib (vgl. »As We May Think« (Atlantic Monthly, Juli 1945, S.101 ff.; online: http://www.theatlantic.com/doc/194507/bush (26.04.2009)). Die Wortschöpfung des „Hypertextes“ prägte 1965 der  amerikanische Redakteur und Soziologe THEODOR HOLM NELSON. [0 http://www.hyperland.com/ (26.04.2009)] Eine Spätere Version der ersten Website findet sich heute in den Archiven [firstweb]   
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2) Ein an andere Rechner (ein Web) oder das Internet (World Wide Web) angeschlossener Rechner, der erlaubt, auf ihm gespeicherte Daten mittels eines WW Protokolls – etwa http – abzurufen.

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